Der 26. September 2012 war kein Tag wie jeder andere in der über 75jährigen Geschichte von Jaguar. In den stimmungsvollen Gartenanlagen des Pariser Musée Rodin enthüllte das Unternehmen am Vorabend des Pariser Salons seinen neuen Sportwagen F-TYPE. Trotz leichten Nieselregens erlebten die rund 500 geladenen VIP-Gäste eine spektakuläre Vorstellung des ersten neuen zweisitzigen Jaguar Sportwagens seit 50 Jahren. Als zweite Weltpremiere gab Sängerin und Songwriterin Lana del Rey einen brandneuen, vom F-TYPE inspirierten Song zum Besten: „Burning Desire“ („Brennendes Verlangen“) ist Ausdruck ihrer Begehrlichkeiten für den verführerisch gestylten Jaguar und wird Soundtrack eines Kurzfilms sein, den Jaguar in Zusammenarbeit mit Ridley Scott Associates ab Oktober in Südamerika dreht.
Als Location für die Weltpremiere der automobilen Skulptur Jaguar F-TYPE hatte Jaguar einen Ort der Künste und der Musen gewählt. Das Musée Rodin ist ein 1919 eröffnetes Museum in der rue de Varenne im siebten Pariser Arrondissement. Es ist fast ausschließlich dem Werk des Bildhauers Auguste Rodin gewidmet, darunter einem seiner bekanntesten Werke, dem „Denker“ von 1880. Rodin selbst bewohnte den allgemein als Hotel Biron bekannten Stadtpalast von 1908 bis 1917 und verhinderte, dass das zwischen 1727 und 1732 errichtete Gebäude nicht zugunsten einer Wohnbebauung abgerissen wurde.
„Wir haben das englische Wetter nicht bestellt, aber sind bestens mit ihm vertraut“ (A. Hallmark)
Dank dieses festlichen Ambientes konnte selbst der graue Pariser Himmel die erwartungsvolle Stimmung der Premierenteilnehmer nicht trüben. Adrian Hallmark, globaler Markendirektor für Jaguar, bewies mit dem Eingeständnis „Wir hatten das britische Wetter nicht geplant, sind aber bestens mit ihm vertraut“ sogar trockenen englischen Humor. Mit dem Zusatz „Und was könnte passender sein, als unter solchen Bedingungen einen offenen Sportwagen vorzustellen“ brachte er das zum Glück wohlbehütet im Trockenen stehende Publikum endgültig zum Lachen.
Dabei ist es Jaguar verdammt ernst mit diesem Auto. Denn der neue F-TYPE ist weitaus mehr als nur EIN neuer Jaguar. Mit ihm kehrt das Unternehmen vielmehr zum Kern und Ursprung seiner Markenidentität zurück: Ein zweisitziger Roadster mit den Primärtugenden Performance und Agilität, der den Fahrer ins Zentrum des Geschehens rückt.
Der F-TYPE ist genau genommen der erste reinrassige neue Jaguar Sportwagen seit dem legendären E-TYPE von 1961. Jenes Auto, das den heutigen Jaguar Designdirektor Ian Callum als siebenjährigen Jungen so in seinen Bann zog, dass er spontan beschloss, Automobil-Designer zu werden.
„Der F-TYPE hat ein, zwei Elemente des E-TYPE – steht aber für sich selbst“ (Ian Callum)
Umso größer nun die Befriedigung für den Schotten, zusammen mit seinem Design-Team den legitimen Nachfolger des E-TYPE ins Rampenlicht fahren zu können. „Wir haben ein, zwei Elemente des E-TYPE übernommen – wie zum Beispiel die horizontalen Heckleuchten. Aber der F-TYPE will kein neuer E-TYPE sein, sondern steht als der Jaguar Sportwagen für das 21. Jahrhundert für sich selbst.“
Der F-TYPE sei ein Beispiel dafür, wie man ein Auto mit nur zwei, drei Linien zeichnen könnte, so Callum weiter. „Er hat aufregende Proportionen, saubere, puristische Linien und sinnliche Oberflächen, die man berühren möchte. Innen wollten wir ein wieder stärkeres mechanisches Element einführen. Zu erkennen an den Kippschaltern, die dieses ‚Klick-Klick‘-Geräusch erzeugen!“
Und dann fügte Callum noch einen bemerkenswerten Satz zur Jaguar Design-Genese hinzu: „Wenn ich mit meinem Team einen neuen Jaguar entwerfe, konzentriere ich mich ganz auf die Kernwerte der Marke. Und nicht so sehr auf das, was die Kunden vermutlich von uns erwarten. Gibt man diesem Drang zu sehr nach, kann unter Umständen etwas Falsches dabei herauskommen.“ Beim F-TYPE wurde diesem Risiko mehr als erfolgreich vorgebeugt. Sieht er doch aus jedem Blickwinkel aufregend, schnell und sehr lebendig aus.
Rückkehr in ein einst ureigenes Segment soll Jaguar aus der Rolle des Nischenanbieters heben
Adrian Hallmark betonte in seiner Rede die Rückkehr von Jaguar in ein Segment, „dass wir einst mitbegründet haben. Jaguar blickt im Bau faszinierender Zweisitzer auf eine über 75jährige Geschichte zurück und setzt mit dem F-TYPE diese Tradition nun fort“. Wie zum Beleg posierten in der Gartenanlage ein XK 120 aus den frühen 50er Jahren und ein S.S. 100. Letzteren hatte im Oktober 1935 die damals noch als S.S. Cars geführte Marke mit der Zusatzbezeichnung „Jaguar“ versehen. Mit den S.S. Jaguar-Modellen assoziierten Kenner bald Kraft und Geschmeidigkeit. Zugleich sahen sie besser aus und waren deutlich günstiger als vergleichbare Konkurrenten.
„In den nächsten fünf bis zehn Jahren soll sich Jaguar von einem erfolgreichen Nischenanbieter zu einer starken globalen Marke entwickeln“, steckte Hallmark in Paris den künftigen Geschäftsplan ab. „Und der neue F-TYPE, der in jeder Faser seines Aluminium-Körpers ein echter Sportwagen ist, macht damit den Anfang.“ Die Resonanz auf den Social Media-Seiten wie Facebook oder YouTube stimme ihn extrem zuversichtlich, so Hallmark. „Schon nach der Bekanntgabe der Modellbezeichnung auf der New York Auto Show im April stieg das Interesse am F-TYPE sprunghaft an. Die Leute wollten ganz offensichtlich, dass Jaguar nun so ein Auto macht!“
Lana del Reys Song „Burning Desire“ wird Soundtrack zu einem Kurzfilm über den F-TYPE
Musikalisch stimmungsvoll untermalt wurde die F-TYPE-Weltpremiere durch den Auftritt von Lana del Rey. Ihr neuer und erstmals gesungener Titel „Burning Desire“ wird nicht nur Teil ihres neuen Albums „Born To Die - Paradise Edition“ sein, sondern auch als Soundtrack eines Anfang 2013 fertiggestellten Kurzfilms dienen. Schon im Oktober werden die von Jaguar zusammen mit Ridley Scott Associates durchgeführten Dreharbeiten in Südamerika beginnen. Als Hauptdarsteller tritt der britische Schauspieler Damian Lewis auf, der in diesem Jahr einen Emmy als bester männlicher Hauptdarsteller in der US-Serie Homeland erhielt. 2002 wurde Lewis für seine Rolle in der Mini-Serie Band of Brothers – Wir waren Brüder für einen Golden Globe nominiert. Eine weitere Nominierung erhielt er 2012 ebenfalls für seinen Part in Homeland.
Kai-Lu Hsiung, Geschäftsführer von Ridley Scott Associates: „Für die Markteinführung des F-TYPE bildet das Medium Film für Jaguar eine innovative Plattform. Wir sind begeistert, an diesem Projekt mitzuarbeiten. Jaguar hat mit dem F-TYPE eine wirklich aufregende Geschichte zu erzählen. Und wir können es kaum abwarten, zusammen mit Film- und Autoliebhabern auf der ganzen Welt mehr zu diesem Thema zu erfahren.“
Verkaufsstart Mitte 2013 mit drei verschiedenen Motorisierungen
Der komplett neu entwickelte Jaguar F-TYPE geht ab Mitte 2013 in den Verkauf. Dank der komplett aus Aluminium gefertigten Karosserie wiegt das mit einem hochwertigen Stoffverdeck ausgestattete Auto in der Basisversion nur 1.597 Kilogramm; die Leichtbauarchitektur sorgt zusammen mit Heckantrieb und einer ausgeglichenen Gewichtsverteilung für überragenden Fahrspaß. Ein ausfahrbarer Heckspoiler und versenkte Türgriffe bestimmen das von nur wenigen Linien geprägte, gleichwohl puristische wie verführerische Design. Neben dem per Kompressor beatmeten 5.0 Liter V8 mit 364 kW (495 PS)*** stehen zwei ebenfalls aufgeladene 3.0 Liter V6 mit 250 kW (340 PS)* und 279 kW (380 PS)** zur Wahl. Alle Triebwerke leiten ihre Kraft über eine Achtstufen-Automatik weiter; ab Werk kommt auch im jüngsten Jaguar Sportwagen das verbrauchsmindernde Intelligent Stop/Start-System zum Einsatz. Ein „aktives“ Auspuffsystem für die S-Modelle liefert authentischen Rennsportsound, das adaptive und stufenlos regelnde Dämpfersystem Adaptive Dynamics souveränes Handling unter allen Bedingungen. Jaguar bietet den neuen F-TPYE in Deutschland zu Preisen zwischen 73.400 Euro für den Einstiegs-V6 bis zu 99.900 Euro für den Jaguar F-TYPE V8 S an.
*Jaguar F-TYPE (innerorts 12,6 l/ außerorts 6,9 l/ kombiniert 9 l/100km; CO2-Emission 209 g/km)
**Jaguar F-TYPE S (innerorts 12,8 l/ außerorts 7 l/ kombiniert 9,1 l/100/km; CO 2-Emission 213 g/km)
***Jaguar F-TYPE V8 S (innerorts 15,9 l/ außerorts 8,3 l/ kombiniert 11,1 l/100km; CO 2-Emission 259 g/km)
Verbrauchs- und Emissionswerte XF, XJ, XK, inklusive R-Modelle:
Kraftstoffverbrauch im kombinierten Testzyklus: 12,3 – 5,1 l/100km
CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus: 292 – 135 g/km
Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personalkraftwagen entnommen werden, der bei allen Jaguar und Land Rover Vertragspartnern und bei der Jaguar Land Rover Deutschland GmbH unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.